Hallo.
Meine Tochter Kimberley ist mit einem Grauen Star geboren worden. Sie ist mit ca 3 Monaten operiert worden. Man hat ihr die linke Linse aus dem Auge genommen,nun muss eine Kontaktlinse mit 32 Dioptrin tragen bis sie 18 ist, und ab da kann sie entscheiden ob sie sich eine künstliche Linse einpflanzen lässt oder die Kontaktlinse weitertragen möchte. Nun müssen wir alle 6 Monate nach Göttingen in die UNI Klinik und das kontrolieren lassen.
Macht mich manchmal echt fertig.
Grauer Star
Risko:
Grauer Star führt unbehandelt zu einer bleibenden Sehschwäche oder manchmal sogar zur Erblindung. Er kann angeboren sein oder erst im Laufe der Kindheit auftreten.
Chance:
Die beste Chance, das Sehvermögen bei angeborenem einseitigen grauen Star zu erhalten oder zu verbessern, ist eine Behandlung in den ersten 6 Lebenswochen. Sind beide Augen betroffen, kann noch inerhalb 3 Monaten nach der Geburt erfolgreich therapiert werden. Tritt der graue Star erst später, zum Beispiel im Alter von 2 Jahren, ist ein Eingriff aussichtsreicher als bei grauem Star im Säuglingsalter.
Erkennung:
Mit bloßem Auge können Eltern einen grauen Star erst erkennen, wenn die getrübte Linse die Pupille teilweise oder ganz weiß erscheinen lässt. In einem früheren Stadium ist eine Diagnose nur duch den facharzt möglich. Das Risiko, an einem grauen Star zu erkranken, ist für erblich vorbelastete Kinder höher.
Häufigkeit:
Ca. 1 von 250 Kindern hat einen grauen Star aber nicht alle betroffenen Kinder müssen operiert werden.