..das hab ich jetzt schon in zwei Zeitungen gelesen. Bei der ersten dacht ich noch.. hm Schundheftchen schreibt jede Woche nen anderen Schmarrn... aber jetzt schon 2?
Also sie meinen, dass man warscheinlicher ein Mädchen bekommt, wenn Frau beim schwanger werden
Diät hält. Wenn sie nach Herzenslust schlemmt wirds eher ein Junge.
Der "wissenschaftliche Hintergrund" ist der, dass die Natur es so vorgesehen hat, dass in Zeiten der Nahrungsknappheit mehr Frauen geboren werden, um den Fortbestand der Art zu sichern. So weit so gut.
Dummerweise hat mir meine kluge Biolehrerin aber beigebracht, dass Frauen nur XX-Chromosomenpaare haben, Männer immer XY. Die Geschlechtszellen bekommen jeweils nur ein Merkmal. Da die Frau nur X-Chromosomen hat, ist die
Eizelle immer X-Chromosomen-Träger. Die Spermies des Mannes können entweder X- oder Y-Chromosomen-Träger sein. Wenn sich dann zum X der
Eizelle ein X des Mannes gesellt wird es XX, also ein Mädchen, wenn ein Y dazukommt wird es XY, also ein Junge.
Wenn überhaupt kann also nur der Mann beeinflussen, welches Geschlecht das Kind bekommt. Da hab ich sogar schonmal gehört, dass mann mit seiner Ernährung die Anzahl X- bzw. Y-Chomosomen tragenden Spermien erhöhen und somit die Warscheinlichkeit des gewünschten Geschlechts beeinflussen kann.
Somit wäre die Diät-Geschichte ein schöner, verspäteter April-Scherz.
Was sagt ihr dazu? Was habt ihr in Bio beigebracht gekriegt? Vieleicht irgendeine Theorie, die die o.g. Behauptung bestätigt und trotzdem für jemanden wie mich, der nicht an Adam und Eva, dafür aber an Darwin glaubt, glaubhaft klingt?