1. Unterhalt für uneheliche Kinder? # 1
    Smaragdwind
    1 Junge(n)

    Unterhalt für uneheliche Kinder?

    Hallo zusammen!

    Ja ich bin eine Mama, aber ich stelle eine Frage für einen angehenden Vater mit dem grad die Nerven durchgehen und es schien mir nirgendwo anders reinzupassen, ich bitte daher um Nachsicht.

    Mein Schwager hat uns heute erzählt, dass seine Bettgeschichte, die wirklich nur sporadisch zum Amüsement vorbeischaut, ungewollt schwanger von ihm wurde. Und das auch noch gleich mit Zwillingen.
    Er will die Verantwortung gern übernehmen, sich um die Kinder kümmern und alles, seine größte Sorge ist sein eigener Lebenserhalt.
    Wieviel Unterhalt muss er dann pro Kind zahlen (oder sind sie im Doppelpack günstiger? Sorry für den Kalauer), muss er für die Mutter zu der er ja nichtmal eine Beziehung hat auch Unterhalt zahlen, wie und wo muss er wann zu welchem Amt deswegen etc etc etc....?

    Wäre super wenn sich jemand auskennt und uns weiterhelfen könnte.
    Dickes Danke schonmal im Voraus!

  2. Unterhalt für uneheliche Kinder? # 2
    Namsirun
    1 Junge(n)1 Mädchen

    Zum Thema Unterhaltshöhe für die Kinder schau mal in die Düsseldorfer Tabelle (http://www.familienrecht-heute.de/ki...r-tabelle.html). Die ist nämlich Einkommensabhängig.

    Wie es jetzt mit der Mutter aussieht kann ich dir leider nicht 100%ig beantworten. Bei Ehegatten muß sie, wenn ich nicht ganz falsch informiert bin, nach dem die Kinder 3 Jahre alt sind, selbst für ihren Unterhalt sorgen. Aber keine Ahnung ob das bei unverheirateten auch so ist.

    An seiner Stelle würde ich, wenn die Zwerge da sind, erst mal einen Vaterschaftstest machen lassen. Nicht das da nachher noch mehrere mögliche Väter in Frage kommen. Wenn sie nur mal so zu stöpseln vorbei schaut, wer sagt denn das sie es woanders nicht auch macht. ;-)
    Geändert von Namsirun (17.04.2011 um 07:13 Uhr)

  3. Unterhalt für uneheliche Kinder? # 3
    Smaragdwind
    1 Junge(n)

    Zitat Zitat von Namsirun Beitrag anzeigen
    An seiner Stelle würde ich, wenn die Zwerge da sind, erst mal einen Vaterschaftstest machen lassen. Nicht das da nachher noch mehrere mögliche Väter in Frage kommen. Wenn sie nur mal so zu stöpseln vorbei schaut, wer sagt denn das sie es woanders nicht auch macht. ;-)
    Danke für die Tabelle!

    Das mit der Vaterschaft haben wir auch schon angesprochen, da ging er an die Decke. Entweder er weiß es wirklich oder er ist einfach wie immer viel zu gutgläubig.

  4. Unterhalt für uneheliche Kinder? # 4
    ~*Serema*~
    1 Mädchen1 Sternenkind(er)

    huhu,

    den unterhalt für die Mutter,muss er auch bei nichteheähnlicher gemeindschaft bis zum 3. Lebenjahr bezahlen.
    Sogar noch länger wenn die Kinder nich andersweitig versorgt werden können (behinderung etc)
    Die kosten vor Geburt und für die Geburt müsste er eigentlich auch zahlen.
    Hab damals ein dickes Buch vom Jugendamt bekommen, da stehen alle paragraphen drin.
    Am besten einmal da anrufen. Die geben gerne Auskunft.

  5. Unterhalt für uneheliche Kinder? # 5
    Jaydee
    1 Junge(n)

    Zitat Zitat von Smaragdwind Beitrag anzeigen
    Danke für die Tabelle!

    Das mit der Vaterschaft haben wir auch schon angesprochen, da ging er an die Decke. Entweder er weiß es wirklich oder er ist einfach wie immer viel zu gutgläubig.
    Vielleicht sollte er sich da mal ausrechnen, wie viel er für 2 Kinder in mindestens 18 Jahren zahlen darf. Bei einem leicht 6-Stelligen Betrag (ja, dafür könnte man sich ein kleines Häuschen kaufen ...) sollte man sich das mit der Gutgläubigkeit noch einmal überlegen ...

    Der Mutter ist er auch zum Unterhalt verpflichtet (wurde ja bereits erwähnt). Der Betrag beträgt - *trommelwirbel* - 770,- €!!! Vorher werden von seinem Einkommen allerdings berufsbedingte Aufwendung und Altersvorsorge, sowie der Unterhalt für die beiden Kinder abgezogen (bei den Kindern liegt der Selbstbehalt bei 950,- €). Selbstbehalt gegenüber der Mutter: 1050,- €.

    Hat er also nach Abzug der o.g. Kosten noch mehr als 1050,- € zur Verfügung, muss er die Differenz an die Mutter zahlen. Allerdings kann der den sog. Betreuungsunterhalt beim Finanzamt wieder absetzen.

    Und wieder ein paar Hunderte bis Tausende Euro mehr, die man nur aufgrund von Gutgläubigkeit zahlen müsste ...

    Gepaart mit der Aussicht, dass Mutter irgendwann den Kontakt zu den Kindern boykottiert und man zum reinen Zahlesel degradiert wird ... (muss nicht so kommen, wäre aber auch kein Einzelfall).

    Für die Berechnung des Unterhaltes kann er sich mit der Mutter einig werden. Dabei sollte man sich an der DDT orientieren. Wenn Mutter mehr will, sollte ein eigener (guter!) Anwalt die Berechnung vornehmen. Ich würde mich da nicht unbedingt auf die Berechnungen des Jugendamtes oder eines gegnerischen Anwalts verlassen.

  6. Unterhalt für uneheliche Kinder? # 6
    Namsirun
    1 Junge(n)1 Mädchen

    Zitat Zitat von Smaragdwind Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Namsirun Beitrag anzeigen
    An seiner Stelle würde ich, wenn die Zwerge da sind, erst mal einen Vaterschaftstest machen lassen. Nicht das da nachher noch mehrere mögliche Väter in Frage kommen. Wenn sie nur mal so zu stöpseln vorbei schaut, wer sagt denn das sie es woanders nicht auch macht. ;-)
    Danke für die Tabelle!

    Das mit der Vaterschaft haben wir auch schon angesprochen, da ging er an die Decke. Entweder er weiß es wirklich oder er ist einfach wie immer viel zu gutgläubig.
    Na ja 18 Jahre oder länger Zahlmeister sein für Kinder, die evtl. nicht die eigenen sind, fände ich persönlich nicht so prickelnd.

    Meine Meinung

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